
Eigenbluttherapie
Körpereigene Heilung unterstützen – gezielt und natürlich
Ob bei Arthrose oder Sportverletzungen: Die Eigenbluttherapie ist ein innovatives Verfahren, das sogar im Profisport eingesetzt wird. Wie funktioniert dieses innovative Verfahren aus der biologischen Sportmedizin?
Das eigene Blut spielt im Heilungsprozess eine wichtige Rolle. Bei einer Verletzung sammeln sich Blutplättchen (Thrombozyten) an der betroffenen Stelle und setzen dort spezielle Proteine frei, die den Heilungsprozess unterstützen. Genau diese körpereigenen Proteine nutzt die Eigenbluttherapie: Hierzu wird dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen und durch ein spezielles Verfahren so aufbereitet, dass ein besonders thrombozytenreiches Plasma gewonnen wird. Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes, der Proteine enthält, die die Wundheilung fördern. Das aufbereitete Plasma wird anschließend in die betroffene Stelle injiziert.
Die Eigenbluttherapie wird auch als ACP-Therapie („Autologes Conditioniertes Plasma“) bezeichnet. „Autolog“ bedeutet, dass das gewonnen Plasma vom Patienten selbst stammt und „conditioniert“ beschreibt die Aufbereitung des Plasmas.
Die Eigenbluttherapie wird ambulant durchgeführt und dauert nur ungefähr 30 Minuten. Das Verfahren ist gut verträglich und kann individuell auf den Patienten abgestimmt werden.